Foto oben:
Helmut Wipplinger


„STOP SALES“ – Die Aufklärungskampagne

stop sales sharksDie Nachfrage nach Haiprodukten steigt weltweit dramatisch an. Nichts scheint die Ausrottung der Tiere noch aufhalten zu können. Haie werden derzeit um ein vielfaches schneller gefangen als sie sich vermehren können. Die meisten Arten erreichen erst nach vielen Jahren ihre Geschlechtsreife (Dornhai z.B. erst ab ca. 25 Jahren), wo sie dann in Abständen von zwei oder mehr Jahren nur wenige Nachkommen produzieren.

Viele Gründe um unsere Kampagne STOP SALES ab Januar 2005 zu starten. Die Kampagne läuft zunächst in allen deutschsprachigen Ländern, wie Österreich, Schweiz und BRD zeitgleich an.

Grundlage ist die Erkenntnis, dass uns keine Zeit mehr bleibt, um auf wirksame internationale Gesetze zu warten. Ein Stufe 2 - Eintrag in der CITES-Liste für wenige Haiarten hilft nicht, diesen Exodus zu stoppen. Wir brauchen eine breite Lobby für Haie – wie sie die Wale vor Jahren hatten – dann können wir gemeinsam etwas erreichen. Das Bewusstsein der Öffentlichkeit muss sich ändern.

Machen Sie mit!
Melden Sie uns wenn Ihnen Anzeigen oder Produkte auffallen, die aus Haiprodukten bestehen.

Wichtig bei allen Aktivitäten:

Sharkproject ist keine militante Organisation – wir versuchen mit Information und Aufklärung die Dinge zu ändern!

Wir rufen nicht zum Boykott auf!

Bitte machen Sie keine eigenen Anschreiben im Namen von Sharkproject!

Möchten Sie selbst handeln, dann setzen Sie sich bitte mit dem Zuständigen des Kampagnen-Teams in Verbindung.
Wir müssen sofort handeln und wir müssen vor unserer eigenen Haustür beginnen. STOP SALES wendet sich deshalb aktiv an alle Vermarkter von Haiprodukten, seien es Lebensmittelhändler, Pharmaunternehmen, Restaurants, Kosmetikfirmen, Lederverarbeiter, Souvenirhändler, Reiseunternehmen, Forschungsinstitute, Internet-Händler und alle die anderen, die in der einen oder anderen Form Haiprodukte vermarkten.

Wir zeigen hier in unserem transparenten STOP SALES-System die Firmen und ihre Produkte auf. Danach informieren wir diese Unternehmen sachlich und bitten um den freiwilligen Verzicht dieser Handelsprodukte. Denn mit wenigen Ausnahmen verkaufen diese Firmen im Rahmen der geltenden Gesetze. Es ist nicht ungesetzlich, Haiprodukte breit zu vermarkten!

Bis die Gesetzgebung auf den die bevorstehende Ausrottung der Haie reagiert, ist es zu spät. Also reagieren wir zusammen mit hoffentlich Tausenden anderen – und das alles öffentlich im Internet. Der gesamte Schriftverkehr und natürlich die Entscheidung der betroffenen Unternehmen steht für alle Umweltinteressierten offen im Netz. Die Einstellung der betroffenen Unternehmen zum Haischutz wird damit öffentlich dokumentiert. Wir hoffen natürlich auf Verständnis und Umweltverantwortung dieser Firmen, denn nur verantwortliche Unternehmer zusammen mit verantwortlichen Verbrauchern können die Horrorvision eines Meeres ohne Haie noch verhindern. Die Gesetzgebung hinkt leider hinterher und wird zu spät kommen. Nur der sofortige Verzicht auf den Handel mit Haiprodukten kann die Haie noch retten.


STOP SALES
ist keine kurzfristige Jahreskampagne sondern wird für die nächsten Jahre unsere Arbeit prägen.

Und wir versprechen – wir werden Gas geben. Es bleibt uns nicht viel Zeit. Nach der ersten Phase in den deutschsprachigen Ländern wollen wir die Kampagne deshalb mit gleichdenkenden Haischutzorganisation weltweit initiieren.